Dichtheit & Leckage
Unsere Normen

Ausführung der Luftleckmessung

Alle Öffnungen am zu prüfenden Kanalabschnitt oder Musterkanal werden mit geeigneten Mitteln luftdicht verschlossen, um im Testabschnitt den geforderten Über- oder Unterdruck zu erzeugen. Dieser wird mit Hilfe einer Druckanzeige überwacht und konstant gehalten. Kann ein Prüfdruck aufgebaut und erhalten werden, wird mit Hilfe von einem Durchflussmessgerät die Luftleckmenge abgelesen. Da Silikon oder Klebebandabdichtungen dem Druck nachgeben könnten, sollte der Prüfdruck für die Messung eine bestimmte Zeit lang aufrecht erhalten werden, um eventuell durch den Überdruck entstehende Leckagen feststellen zu können.

Zur Druckerzeugung wird ein regelbares Gebläse verwendet, das über einen Schlauch am Kanalnetz angeschlossen wird. Mittels Differenzdruck-Manometer (Dwyer) wird der Prüfdruck überwacht und geregelt. Werden die erlaubten Toleranzen überschritten, können durch Rauchzugabe am Gebläse die Leckagestellen sichtbar gemacht werden. Sind die Leckagen ausfindig gemacht worden, kann durch Nachdichten eventuell eine Verbesserung erzielt werden, ansonsten drängt sich eine De- und Neumontage des Abschnitts auf. 
In der Praxis ist es oft nicht mehr möglich, eine schlechte Fabrikations- und Montagequalität mit nachträglichen Abdichtungsarbeiten dauerhaft zu sanieren.

► Prüfvorschriften
► Beispiel für eine allgemeine Vorschrift über Luftleckverluste
► Tabelle der zulässigen Luftleckraten gemäss SN EN 1507:2006 
► Empfohlener Prüfdruck
► Leckagefaktoren

► ganze Dokumentation

<< Zurück