Dichtheit & Leckage
Unsere Normen

Prüfvorschriften

Entsprechend SN EN 1507:2006 wird vom Bauherrn bzw. Planer die geforderte Dichtheitsklasse vorgeschrieben. Diese Vorschrift kann je nach Gebäude- oder Anlagenqualität unterschiedlich und den Verhältnissen angepasst sein:

  • Für Kanäle von qualitativ anspruchsvollen Anlagen (Kühlung/Befeuchtung etc.) wird in der Regel die Dichtheitsklasse C verlangt (tolerierte Leckagen siehe unten)
  • Für Spezialanlagen wie Reinräume in Pharma- oder Elektroindustrie, Sicherheitslabors usw. kann die Klasse Dª für besondere Anwendungen gefordert werden
  • Verschiedene Bauherren verlangen auch die 10 % von C Klasse für höchste Anforderungen
  • Für Abluftkanäle von Küchen, Garagen oder Schwimmbädern usw. können noch zusätzliche Forderungen dazukommen, um der erhöhten Beanspruchung gerecht zu werden (z. B. fettbeständige Dichtungen, spezielle Falzungen der Kanäle usw.)

Es wird empfohlen, den Prüfdruck einheitlich mit 400 Pa zu wählen. In Reinraumanlagen mit endständigen Filtern kann aber der Betriebsdruck höher sein, weshalb der Prüfdruck frei wählbar und den Betriebsverhältnissen angepasst werden soll. Der Prüfdruck sollte aber niemals so hoch sein, dass beim Luftlecktest die Leckagen durch Blechdehnung erst entstehen.

 

► Beispiel für eine allgemeine Vorschrift über Luftleckverluste
► Tabelle der zulässigen Luftleckraten gemäss SN EN 1507:2006 
► Empfohlener Prüfdruck
► Leckagefaktoren

► ganze Dokumentation

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